Marc Weber erfüllt Olympia Norm auf dem Ergo – Platz 3 beim Langstreckentest des DRV.

Eindrucksvoller Start für Marc Weber in die Wintersaison. Beim Langstreckentest über 6000 Meter in Dortmund galt es zu zeigen wer in der deutschen Leistungselite vorne mitfährt, um sich die für die Plätze im A Kader oder U23 Kader für die kommende Saison zu empfehlen. Die Langstrecke ist Teil der DRV Leistungsüberprüfungen, denen sich die Kaderathleten stellen müssen. Sie besteht am Samstag aus einem Ergotest über 2000 Meter und der Ruder Langstrecke am Sontag.

Beim Ergotest zeigte sich Marc in starker Form und erfüllte mit 5:58 Minuten Olympia Norm.

Am Sontag legte Marc auch im Männer Einer A beim Langstreckenrudern eine eindrucksvolle Leistung hin und wurde dritter im Feld von 46 Booten. Lediglich Oliver Zeidler, die Nr. 1 im A Kader und WM Teilnehmer dieses Jahr, sowie Jason Osborne lagen vor Marc, der siebzehn Sekunden zum Sieger dritter wurde. Dabei ließ er eine Reihe namhafter Gegner hinter sich, so u.a. Lars Hartung, Tim Ole Naske und Stephan Krüger.

Marlon Welsch startete als zweiter Hassianer bei den Leichtgewichten der Männer und fuhr auf dem Ergo 6:30 Minuten und liegt damit zunächst unter der WM Norm. Auf der Langstrecke gab es im Feld von 36 Booten Platz 24. Dennoch eine ansprechende Leistung für Marlon, der auf eine gute Saison 2018 zurückblickt in der er das erste Jahr im Männer B Bereich ruderte.

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Sieg beim Nikolaus-Vierer in Mainz

Zum Saisonausklang ging es auch dieses Jahr wieder nach Mainz zur 31. Auflage des Nikolaus-Vierer. Zwei Masters Vierer mit Hassia Beteiligung gingen an den Start. Die Strecke führte aufgrund der Instandsetzungsarbeiten an der Schiersteiner Rheinbrücke nur über drei Kilometer bei ruhigem und windstillem Dezemberwetter.

Zuerst ging das Männer Team der Altersklasse E an den Start. Im Acht Boote Feld galt es sich gegen starke Konkurrenz zu positionieren. Mit der Strömung kam das Team um Schlagmann Dirk Heller und Ernst Pawlowsky, Walter Breitfelder und Kai Frenzel und Steuerfrau Ruth Hoffmann in einen guten Schlagrhythmus und konnte bis zur Wende konstant durchfahren. Nach der Wende ging es gegen die Strömung und dauerte es eine Weile bis die Mannschaft wieder zusammen kam. Am Ende ein guter dritter Platz in der Zeit von 11:09.

Im Mixed Team ging es in der Altersklasse F an den Start gegen den RV Bad Ems und den Frankfurter Ruderverein. Ernst und Walter wurden von Petra Schadock (Mühlheimer RV) und Roswitha Wolken (WSV Meppen) ergänzt sowie Ruth als Steuerfrau, die bereits den Masters Männer Vierer am morgen gesteuert hatte. Am Ende gab es mit 11:33 einen starken Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen mit dem 1. Platz.

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Masters Männer – Platz drei für Kai, Walter, Ernst, Dirk und Stf. Ruth

Jahresabschlussfeier 2018

17. November 2018 – Voller Saal und gute Stimmung prägten die Jahresabschlussfeier 2018 des Gießener Ruderclub Hassia 1906 e.V. Gut 100 Mitglieder und Freunde des größten Ruderclubs in Gießen fanden sich ein um die 60 Erfolge der Ruderer und zahlreiche Erfolge der Drachenboote im In- und Ausland zu feiern.

Von regionalen Wettkämpfen bis zu Weltmeisterschaften reichte in der vergangen Saison das Repertoire der Hassianer.

Langjährige Mitglieder wurden auch geehrt, das gehört zur Tradition des Clubs genauso wie das große Buffet der Restaurants „Lahngenuss“.

IMG_2419Ehrungen von links: Walter Blahowetz (60 Jahre Mitgliedschaft), Simone und Henrik Steinhaus , Sven Keßler (15 Jahre), Volker Klein (50 Jahre), Hubert Stamm (60 Jahre), Jan-Lukas Hüttenberger (15 Jahre) und Monika Rieß (40 Jahre).

Fari Cup Hamburg

Auch beim Fari-Cup in Hamburg schien für den Hassia-Masters Ernst Pawlowsky am ersten November-Samstag wieder die Sonne.

Entsprechend gut gelaunt fuhr die mixed-Mannschaft der AK F, Mindestdurchschnittsalter 60 Jahre, in der Besetzung Karin Kolbe vom Lübecker Frauen RK auf Schlag, Ernst dahinter, dann Hilko Koch vom Krefelder RC und Sabine Chavez von der Kettwiger RG im Bug mit Kimberley Fuchs, wieder vom LFRK, an den Steuerseilen, zum Start. Ca. 30 Sekunden nach der Mannschaft um Ernst, also in Sichtweite, startete der stärkste Konkurrent, eine Mannschaft aus Kiel, die hoch eingeschätzt wurde, kannte man sich doch gut. Und tatsächlich sah es auf den ersten 1.000 m der insgesamt 4.200 m langen Strecke so aus, als ob dieser Gegner den Abstand merklich verkürzen konnte. Doch nachdem es aus den Kanälen auf die letzten 2 km über die Außenalster ging, konnte die Renngemeinschaft ihren Vorsprung wieder ausbauen, ob es aber zum Sieg reichen würde, war unklar bis die Ergebnisse ausgehängt wurden.

8 Sekunden betrug dann doch der Zeitvorsprung, den die Mannschaft um Ernst auf das zweite Boot über die 4.200 m heraus rudern konnte und damit ihre AK gewann.

Wie sehr sich die beiden guten Mannschaften ins Zeug gelegt und sich gegenseitig nichts geschenkt hatten, ist auch daran zu sehen, daß der Sieger in der jüngeren Altersklasse E ( MDA 55 J. ) 13 Sekunden langsamer war und auch der Sieger in der AK D ( MDA 50 J. ) gerade mal 10 Sekunden schneller war als die siegreiche Renngemeinschaft um Ernst.

MM-W 4x+ Gig F IIMM-W 4x+ Gig F II: die Mannschaft auf der Außenalster

MM-W 4x+ Gig F I

MM-W 4x+ Gig F I: … und nach dem Rennen am Siegersteg ( v. l. n. r. ) Hilko Koch, Karin Kolbe, Sabine Chavez, Ernst Pawlowsky und Kimberley Fuchs ( im Hintergrund, auf der anderen Seite der Außenalster mit grünem Dach, das bekannte Hotel „Atlantic“ )

 

Abrudern – alle Vereine „abgepaddelt“

Dieses Jahr wurde das traditionelle Abrudern in Gießen neu gestaltet. Alle Teilnehmer fanden sich in zwei 20er Drachenbooten zusammen und paddelten die drei Gießener Rudervereine „ab“. Im Vordergrund sollte gemeinsame Aktivität und Spaß stehen.

Zum Saisonende gab es einen sogenannten „Dreikampf“. An den drei Stationen, den WSV Hellas Gießen, der Gießener Rudergesellschaft und dem RC Hassia wurden Wettbewerbe in Dreierteams durchgeführt. Bei den Hellas galt es „den Berg zu besteigen“, rückwärts mit einem Skull und vorwärts mit einem Paddel. Bei der Rudergesellschaft galt es eine Reihe von Trikots zu ordnen und zu falten. Zum Ende bei der Hassia galt es bei „Schlappenkicken“ Punkte zu sammeln.

Zum Abschluss gab es eine warme Suppe und Getränke. Fehlte am Ende nur der geplante Städte-Achter. Dieser musste leider wegen Erkrankungen im Gießener RBL Team abgesagt werden.

 

 

Bocksbeutel als Trophäe in Würzburg

Die Bocksbeutel Regatta in Würzburg war die 3. Regatta innerhalb von 3 Wochenenden, die der Hassia-Masters Ernst Pawlowsky bei herrlichem Herbstwetter bestreiten konnte.

Der erste Start war im mixed Gig-Doppelvierer mit Steuerfrau der AK E ( Mindestdurchschnittsalter 55 Jahre ), bei dem in einem 7 Boote-Feld mit der Mannschaft von 2017 der zweite Platz auf der 4,5 km langen Strecke ohne Wende errudert wurde.

Nach reichlicher Pause ging es dann ein zweites Mal im Männer-Doppelvierer der AK F ( MDA 60 J. ) auf die Strecke. Da der ursprünglich vorgesehene Schlagmann mit starker Erkältung ausfiel, fand man einen guten Ersatzmann, doch wurde dann Ernst als Schlagmann der veränderten Mannschaft bestimmt. Man startete als mittleres von 3 Booten und der am stärksten eingeschätzte Konkurrent ( in ähnlichen Besetzungen war man bei den EURO-Masters 2018 in München gegeneinander gestartet ) ging unmittelbar nach dem Doppelvierer um Ernst auf die Strecke. Sah es anfangs noch so aus, als ob der Gegner etwas aufholen würde, so verringerte sich der Abstand nach 1 km nicht mehr und bei spätestens 2 km war klar, daß der Gegner kontinuierlich immer weiter  abfiel. Ernst hielt den Schlag bei konstant 28 und kurz vor dem Ziel wurde noch der vorher gestartete Gegner überrundet. Der Sieg war also klar und fiel, wie das Ergebnis bekannt wurde, mit 32 sec vor dem zweiten Boot auch eindeutig aus.