Wedau Regatta Duisburg – Marc Weber siegt im Einer

Wichtige Standordbestimmung bei der Internationalen Wedau Regatta in Duisburg.

Marc Weber, U23 Vize Weltmeister im Jahr 2018 muss seine Fahrkarte für die U 23 WM 2019 in Sarasota/ Florida lösen. Am Freitag ging es zur ersten Standordbestimmung im Vorlauf gegen Moritz Wolff (Berliner RC) und Boote aus Slowenien und Österreich. Bereits nach dem Start konnte Marc sich in Front setzen und das Feld kontrollieren und gab die Führung bis ins Ziel nicht ab.

Im Endlauf gab es von Anfang an keinen Zweifel – Marc Weber fuhr auf Sieg. Konsequent setzte er sich vom Start in Front und kontrollierte sein Verfolgerfeld. Mit gut 2 Bootslängen hielt er bis zur 1500 Meter Marke seinen direkten Verfolger aus Großbritannien auf Distanz. Dabei tat Weber nicht mehr als er musste und ließ sogar auf den letzten 500 Metern nochmal den Briten rankommen, im Ziel war es noch ein Luftkasten, allerdings hatten die Zuschauer nie das Gefühl, dass Marc die Kontrolle verloren hatte, eher im Gegenteil, sein Bootslauf war perfekt und er konnte mit wenigen Schlägen immer wieder auf die Angriffe von Mathew Haywood reagieren

Damit empfiehlt sich Weber wieder für die U23 WM Teilnahme.

Premiere auf der Wedau für den Hassianer Marlon Welsch im neu formierten Doppelzweier der Leichtgewichtsruderer mit seinem Partner Steven Tischer von der Germania Düsseldorf. Im Vorlauf am Freitag gab es Platz 5, Platz 4 im Vorlauf am Sonntag. Zwar reichten die Ergebnisse nicht zur Finalbeteiligung, hier galt es jedoch vorrangig sich den Bundestrainern zu präsentieren, um ggf. in den Mannschaftsbildungen berücksichtigt zu werden.

Am Sonntag stieg Marc in einen spontan gebildeten Doppelzweier mit Henrik Runge von Hansa Hamburg. Auch hier von Anfang an auf Sieg rudernd sah es bis auf die 1500 Meter nach A-Finale aus. Die letzen 500 Meter fing jedoch das Boot aus Großbritannien Runge/ Weber ab. Platz 2 bedeutete das B-Finale für die beiden U23 Ruderer in der gemeinsamen Rennwertung mit den älteren Männern A.

Vom Start weg legten Weber/ Runge ordentlich los und es entwickelte sich ein Kampf der drei Boote aus Deutschland, Großbritannien und Belgien – keine Sekunde war der Abstand nach 1000 Metern unter dem Führungstrio. Die Belgier wurden durch das Boot aus Tschechien abgelöst, doch Weber/ Runge ließen sich nicht beirren und fuhren ihr Rennen konsequent durch und kämpften sich bis 500 Meter vor dem Ziel auf Platz 2 vor. Doch dann ging es richtig ab und das Gießener/ Hamburger Duo flog an den Briten vorbei und fuhr mit einer dreiviertel Bootslänge Vorsprung ins Ziel als Sieger des B-Finals.

 

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Rudern – erfolgreicher Saisonstart für die Hassia Masters

Frankfurt

Drei Siege gab es für die Hassia bei der Langstreckenregatta in Frankfut Nied, die traditionell am 1. Mai stattfindet.

Hervorragende Rennbedingungen fanden die Teilnehmer dieses Jahr an der Regattastrecke in Höchst vor. Sonnenschein, Temperaturen um 20 Grad Celsius und Windstille schufen beste Voraussetzungen für einen fairen Wettkampf auf dem Wasser.

Ture Frenzel steuerte für die Hassia den Masters Frauen GIG Doppelvierer der Renngemeinschaft Eschwege, Herzfeld RV, Karlsruher RK Alemania und des WSV Meppen und siegte auf der 6 Kilometer Langstrecke auf dem Main.

Aus dem siegreichen Frauen Team setzten sich Roswitha Wolken (Meppen) zusammen mit Walter Breitfelder und Ernst Pawlowsky (beide Hassia) und Manuela Damm (WSV Offenbach) sowie erneut Stm. Ture Frenzel (Hassia) und erruderte einen zweiten Sieg auf gleicher Distanz im Masters Mixed GIG Doppelvierer mit Stm.

Frankfurt MMW

Schließlich gab es Sieg Nr. 3 für die Hassia, der von Ernst Pawlowsky in GIG Masters Achter der Altersklasse I errudert wurde. In Renngemeinschaft Binger RG/RC Rheinfelden/Mainzer RG/RV Hellas Offenbach/RC Hassia Giessen/RTK Germania Köln ging es ohne direkte Gegner um die Zeitvorgabe, die mit 25 Minuten 47 Sekunden erfüllt wurde. Somit zwei Siege für Pawlowsky in Frankfurt. 

Passau

Das Inn-River-Race in Passau ist für den Hassia-Masters Ernst Pawlowsky auch in 2019 wieder der erste Start in die Regattasaison gewesen. Bei warmem Aprilwetter absolvierte er zwei Rennen über die 5,5 km lange Strecke auf der letzten Inn-Staustufe, bevor dieser in die Donau mündet.

Als erstes Rennen wurde der Masters Doppelvierer F ( Mindestdurchschnittsalter 60 Jahre ) gestartet. Am Schlag fuhr Torsten Lahne vom Jenaer Kanu- und Ruder-Verein, auf 3 Bernd Parschau vom SC Magdeburg, auf 2 Andreas Holz vom Akad. Ruderclub Würzburg und im Bug saß mit dem Fußsteuer Ernst Pawlowsky. Der stärkste Gegner war unmittelbar vor diesem Boot gestartet und es blieb auf der ganzen Strecke unklar, ob der Abstand verringert werden konnte. Erst die Siegerehrung brachte Gewissheit: mit 4,7 Sekunden Vorsprung vor dem zweiten Boot war der Sieg für die Mannschaft um Ernst knapp gewesen, während das dritte Boot mit 47,6 Sekunden dann schon einen deutlichen Rückstand hatte.

Mit weiteren Würzburger Ruderinnen und Ruderern startete ernst dann noch ein zweites Mal im gesteuerten mixed Gig-Doppelvierer der AK E B( MDA 55 J. ), in dem man zwar zweitschnellste mixed-Mannschaft über alle Alktersklassen wurde, jedoch kam gerade der schnellste mixed-Doppelvierer aus der gleichen Altersklasse, sodaß hier im 5-Boote-Feld der zweite Platz erreicht wurde.

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Der Männer-Doppelvierer bei der Siegerehrung ( v. l. n. r. ): Andreas Holz, Torsten Lahne, Bernd Parschau und Ernst Pawlowsky

Rudern – Mannheimer Frühregatta

Bei der 38. Mannheimer Frühregatta waren auch die Junioren Christian Knapp und Maya Gelzenleuchter für die Hassia am Start.

Am Samstag reichte es für Christian Knapp in Junioren Einer AI zu einem 4. Platz in seinem Lauf. Maya Gelzenleuchter verzichtete auf den Start im Juniorinnen Einer B zugunsten von zwei Starts in der neu gebildeten Renngemeinschaft im Doppelvierer, die vom Hessischen Landestrainer betreut wird. Das Team um Maya Gelzenleuchter (GRCH), Malou Wollenhaupt , (RG Kassel), Antonia Labonde (Frankfurt Germania) und Nina Schilling (Hanau Hassia) wurde jeweils zweiter im gesteuerten und ungesteuerten Doppelvierer der Juniorinnen B. 

Rudern – Deutsche Kleinbootmeisterschaften

Köln – nachdem im Vorjahr die Deutschen Kleinbootmeisterschaften von sommerlichen Temperaturen geprägt waren, verhielt sich der April am vergangenen Wochenende erwartungsgemäß wechselhaft und kühl. Die Regattastrecke am Fühlinger See litt unter den winterlichen Temperaturen und böigen Windverhältnissen, welche die Ausscheidungen nicht gerade zu idealen Bedingungen ermöglichten.

Die Kleinbootmeisterschaften zählen zu den Leistungstests des DRV Kaders sowie zur Leistungsüberprüfung der Junioren.

Marlon Welsch startete im Leichtgewichts Einer und kämpfte sich über den Hoffnungslauf und Halbfinale mit Siegen schließlich ins E-Finale und belegte am Ende Platz 26 im Feld von 38 Booten, ein guter Einstand auf der nationalen Ebene bei seiner ersten DM Teilnahme. Mehr als international erfahren ist der U23 Vizeweltmeister Marc Weber. Nachdem vor zwei Wochen der Saisonstart bei der Langstrecke in Leipzig mit einem Sieg auf dem Wasser und starker Zeit auf dem Ergometer geglückt war, lief es in Köln etwas verhalten. Noch im Vorlauf konnte Weber eine starke Leistung gegen den späteren Finalisten Stephan Riemenkasten (Hamburger Germania) zeigen.

Im Viertelfinale verließen ihn jedoch schon die Kräfte. Nach starkem Fight gegen seinen Trainingspartner Maximilian Fränkel (Offenbach) musste Weber das Halbfinale krankheitsbedingt auf anraten des Regattaarztes abmelden. Sofern sich Marc Weber noch für den A-Kader qualifizieren will, so kann er sich auf der internationalen Wedauregatta (10-12. Mai) in Duisburg empfehlen. Als Alternative ist die erneute Teilnahme an der U23 WM möglich, jedoch noch nicht sicher, hierfür stehen noch die Nominierungen durch die Bundestrainerin Brigitte Bielig aus. „Sofern es ein weiteres Jahr U-23 wird ist das vollkommen o.k. und ich hoffe jetzt meine vorherigen Leistungen bestätigen zu können um wieder im Einer U-23 nominiert zu werden“ so Weber nach der Regatta in Köln.

 

Drachenboot – DM Langstrecke 2019

Premiere beim Deutschen Kanuverband – zum ersten mal fanden auf der Langstrecke die ersten gemeinsamen Deutschen Meisterschaften und Bestenermittlungen im Breitensport in Rüdersdorf auf dem Kalksee bei Berlin statt.

Dabei auch die „Wilden Hassianer“ im 20er Drachenboot – im Meldefeld waren 24 Boote vertreten, die auf der 12000 Meterstrecke in den Klassen Premier, Masters 40+ und Breitensport die Sieger der jeweiligen Klassen im Zeitfahren ermittelten.

Überragend die Leistung der Gießener, die im Feld Masters 40 + in gut 56 Minuten Platz zwei hinter Berlin Dragon und hauchdünn (+6 Sekunden) vor den Neckardrachen belegten.

Folglich war die Stimmung im Team nach dem Rennen gut – zumal die gemeldeten Teams zur Spitze im deutschen Drachenbootsport gehören. Die Wilden Hassianer zählen definitiv nach diesem Wochenende dazu!

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Die Ergebnisse findet ihr hier (Rüdersdorfer Ruderverein):  Ergebnisse Rüdersdorf

Langstrecke Leipzig

Eine erste Standortbestimmung gab es in Leipzig für U23 Vize-Weltmeister Marc Weber beim Ergo-Test am Samstag und bei der Langstrecke über 6000 Meter.

Schon die Ergo Zeiten am Samstag waren extrem stark, so dass auch der Sonntag für Marc außerordentlich gut verlief. Platz Eins hieß es am Ende in der Zeit von 22:30 Minuten vor Anton Finger (Berliner RC) und Julius Peschel (Deutscher RC) mit 20 Sekunden Vorsprung.

Marlon Welsch fuhr im Leichtgewichts Männer Einer A und ging die Langstrecke auf den ersten 1000 Metern sehr zügig an und gab dann in der zweiten Hälfte Plätze und kam mit 24:56 Minuten ins Ziel.

 

Sport in der City

Sport in der City – auch 2019 war die Hassia mit einem großen Aufgebot vertreten. Alle drei Gießener Ruderclubs präsentierten sich mitten in der Stadt nebeneinander.

Die beiden Ruderergometer der Hassianer waren gut frequentiert und speziell die Jugend war mit Interesse dabei erste Erfahrungen mit dem Rudern zu sammeln. Alle Teilnehmer bekamen eine Empfehlung sich auch mal beim Schnupperrudern Mo, Mi oder Fr. jeweils ab 16 Uhr blicken zu lassen.

Die Drachenbootler haben mit einem Parcours das Trommeln geübt und auch hier Interessenten für das Paddeln anzuheuern.

Bei sonnigem aber zum Ende kühlen und windigem Wetter waren am Ende alle Beteiligten zufrieden.

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