Wiesbaden Schierstein – Kurzstrecke – Acht Siege.

Alle AK’s waren bei der Kurzstrecke in Schierstein vertreten. Die „Hassia“ Familie der Ruderer stellte vom Kinderrudern bis zu den Masters wieder alle Alterklassen bei der Regatta in Schierstein.

Als Sieger überquerten jeweils Marlene Gelzenleuchter im Kinder Einer 13 Jahre, Dirk Heller im Masters Männer Einer (AK D) und Marc Weber in Renngemeinschaft im Männer Doppelzweier A die Ziellinie. Das Ganze auch an beiden Regattatagen.

Marlon Welsch gewann seinen Lgw. Männer Einer am Sonntag, Marc Weber holte sich auch noch eine Medaille im Männer Einer A.

Die Kinder der Hassia feierten erfolgreiche Regatteinstände, auch wenn es nicht zu Siegen reichte, so freuten sich Leonardo Heidenreich, Joscha Weber, Jona Thorn und Inga Frenzel über erste Regattaerlebnisse auf der Kurzstrecke über 500 Meter.

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World Rowing Masters – Drei Goldmedaillen für Ernst Pawlowsky

Doppelvierer der Männer F ( v. l. n. r. ):  Ernst Pawlowsky, Johannes Flicker vom RC Amicitia Bad Hersfeld, Heinz Stehr vom Akad. RC Münster und Schlagmann Ulf Beck vom Ersten Kieler RC

Lake Velence – Ungarn

Die World Rowing Masters Regatta 2019 fand vom 11. bis zum 15. September in Ungarn auf dem Lake Velence, etwa 50 km südlich von Budapest, statt.

Diese ist mit 3.936 StarternInnen aus 740 verschiedenen Vereinen sowie 45 Nationen die weltweit größte Regatta. Für den Gießener RC Hassia 1906 startete Ernst Pawlowsky in insgesamt 7 verschiedenen Boots- bzw. Alterskategorien ( da es bei den Mannschaftsbooten immer um das Durchschnittsalter der Mannschaft geht ). Bei den Mannschaftsbooten handelte es sich immer um Renngemeinschaften mit RuderernInnen anderer Vereine.

Die Streckenlänge betrug 1.000 m und die acht Bahnen der Strecke waren durchweg voll belegt, sodaß ein guter internationaler Vergleich möglich war.

Ernst Pawlowsky, selbst Jg. 1952 und damit zur Altersklasse G ( Mindestalter 65 J. ) gehörend, erreichte

3 erste Plätze, jeweils beim

          Doppelvierer der Männer G, Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre,

          Doppelvierer der Männer F, MDA 60 J.,

          Mixed-Doppelvierer F, MDA 60 J

Außerdem wurde er zweimal Zweiter im

          Einer G, MA 65 J.,

          Mixed-Doppelvierer G, MDA 65 J.,

und erreichte noch je einen 3. und 5. Platz in weiteren Rennen.

Da die Witterung sehr gut und die Organisation der Regatta vorbildlich war, fuhr der Hassia-Ruderer in bester Siegerlaune wieder nach Hause.

 

 Mixed-Doppelvierer F ( v. l. n. r. ):  Schlagmann Hans-Günther Tiemann vom Osnabrücker RV, Ernst Pawlowsky, Connie Drewitzki von Olympos Würzburg und Helga Kalk-Fedeler vom Osnabrücker RV

 Doppelvierer der Männer G ( v. l. n. r. ):  Dieter Norrenberg vom RTHK Köln, Hilko Koch vom Crefekder RC, Ernst Pawlowsky und Schlagmann Ulf Beck vom Ersten Kieler RC

 

Hessische Meisterschaften. Neun Medallien für die Hassia

In Kassel fanden dieses Jahr die Hessenmeisterschaften statt, da die Regattastrecke in Eschwege renoviert wird.

Am Samstag gingen alle Rennen über 1000 Meter, aufgrund des Meldeergebnisses mussten teilweise Vorläufe und Halbfinale ausgefahren werden.

Gold und damit den erneuten Hessenmeistertitel gab es für Matc Weber im Männer Einer. Marlene Gelzenleuchter erkämpfte sich Bronze in spannendem Rennen im Mädchen Einer 13 Jahre. Finn Luc Schättler und Florian Hilbert holten sich in Renngemeinschaft mit RG Wetzlar Bronze um Junior A Doppelvierer.

Am Sonntag wurden die Sprinttitel über 500 Meter vergeben.

Gold gab es fur den U23 Weltmeister Marc Weber auch im Sprint, gefolgt von Alexej ( Gießener Rudergesellschaft). Somit kommen die beiden schnellsten Männer Einer in Hessen aus Gießen. Beeindruckend jeweils die Souveränität von Weber in der er seine Start-Ziel Siege kontrollierte.

Während Dirk Heller, Ernst Pawlowsky , Peter Halama (Möwe Großauheim) und Kai Frenzel im Masters Vierer in der AK E als ältestes Boot sich der Konkurrenz aus Limburg und Kassel ergeben mussten (Bronze), klappte es für Heller/ Frenzel im Masters Doppelzweier zu Gold. In hart umkämpften Sprintmetern reichte es denkbar knapp zu Gold gegen die Limburger Will und Bendel.

Finn Luc Schättler und Floh Hilbert staubten auch Silber im Junior Doppelvierer in Renngemeinschaft mit der Hanauer RC Hassia ab. Mit zweimaligem Training in der Woche eine beachtliche Leistung.

Marlon Welsch erruderte in seinem einzigen Sprintrennen Silber und verfehlte denkbar knapp Gold hinter dem Offenbacher RV.

Marlene Gelzenleuchter wiederholte ihr Vortagsergebnis und kehrt mit der 2.Bronzemedaillie aus Kassel heim.

Die Teilnehmer an den Hessischen aus Gießen:

16. Drachenbootcup um den Pokal der Sparkasse Gießen

Der 16. Drachenbootcup ist Geschichte. Vom wechselhaften Wetter in Hessen blieb Gießen verschont und es war weitestgehend trocken den ganzen Regattatag. So gingen die 200 Meter Sprintrennen alle bei guten Bedingungen über die Regattastrecke in Gießen mi 28 Teilnehmern im 20er.

Neben reibungsloser Organisation gab es sportlich einige „wilde Rennen“ mit sehr knappen Entscheidungen, bei denen teilweise die Zieltechnik bemüht werden musste und ein Hundertstel über den Sieg entschied.

Die Uhren konnten das B-Finale im Fun Cup nicht mehr unterscheiden und so gab es dreimal Platz vier (drei Sieger) in diesem atemlosen Rennen. Besonders hierbei, dass die Jungen Wilden vom RC Hassia als alleinige Jugendmannschaft sich den Platz vier mit zwei weiteren Erwachsenenbooten teilten.

Souveräne Sieger im Sport Cup wurden die WSV/ Rhenania Koblenz, die Newcomer vom Team Warmachine aus Ginsheim gewannen überraschend den Sport Fun Cup. Den Fun Cup behielten die Fitalis & Aktivita Fun Racers.

Foto: Frank Beck Fotografie, Gießen

Höhepunkt war das 0,42 Meilen (ca. 675 Meter) Mittelstreckenrennen um die Siegprämien der Wiesecker Werkzeugvermietung. Auch hier behielten die Sprintsieger im Sport Cup die Oberhand und gewannen souverän vor den Drachenjägern (Offenbacher Ruderverein) und den Hellas Drachen (Gießen).

Insgesamt zufriedenen Gesichter gab es bei der Siegerehrung, die von Ilona Roth von der Sparkasse Gießen begleitet wurde. 2020 geht es weiter mit dem 17. Cup, so steht es schon im Kalender.

Endergebnisse: 10 – Ergebnisse Wiesecker Race

07 – Endergebnis

Drachenbootcup 2019

Der Drachenbootcup 2019 um den Pokal der Sparkasse Gießen wirft seine Schatten voraus. Am Samstag, den 17. August findet die 16. Auflage der Veranstaltung statt. Beigefügt der Rennplan – los geht’s um 9.00 Uhr, die Finals sind ab 15 Uhr vorgesehen.

Rennplan 2019

Foto: Frank Beck Fotografie, Gießen

 

Empfang für Gold bei der Sparkasse Gießen

Großer Empfang in der Sparkasse Gießen für den Gold-Gewinner Marc Weber.  Gut eineinhalb Wochen nach seinem Sieg im Männer Einer U23 wurde Marc Weber von den Vorsitzenden der Sparkasse Gießen Peter Wolf und Ilona Roth empfangen. Die Sparkasse ist langjähriger Förderer des Ruderclubs und hat sich in vielen Fragen zur Unterstützung des Spitzensportlers Marc Weber eingebracht.

Die beiden Vorsitzenden Kai Frenzel und Norbert Bach bedankten sich für die langjährige Treue der Sparkasse und sprachen Marc nochmals ihre Glückwünsche aus. Betont wurde vor allem Marc’s Engagement in sportlicher und persönlicher Hinsicht. Trotz der Strapazen kümmert sich Marc immer noch um die Anfängerausbildung des Vereins. Dank galt auch dem langjährigen Trainer und Betreuer Martin Stromenger.

Marc Weber bedankte sich für die Unterstützung der Sparkasse, Eltern und natürlich des Heimatvereins RC Hassia. Marc hat bereits in der Hassia das Rudern erlernt und ist der Hassia seit dieser Zeit treu geblieben.

Weitere Glückwünsche überreichten Dietmar Langusch (Hessischer Ruderverband), Christopher Nübel (Gießener Rudergesellschaft), Walter Müller (Sportkreis Gießen).

 

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Drachenboot – Edelmetall für Hassianer

Vierfach Silber für das deutsche Damenteam bei den ECA Europameisterschaften für Nationen und Club-Teams in Moskau und Gold und doppelt Silber bei den EDBF Club-Crew Europameisterschaften im Drachenboot für Paddler des Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V.

Ende Juli fanden in Moskau die Europameisterschaften  für Nationen und Club-Teams im Drachenboot statt. Ulrike Rühl, Vereinsmittglied des Gießener Ruderclubs HASSIA 1906 e.V. war mit im Nationalkader.

Sie und ihr Team kann auf erfolgreiche Europameisterschaften zurückblicken. Sowohl auf der 200m, 500m und 2.000m Strecke erlangte das deutsche Damenteam Silber im 10er Kurzboot, wie auch im 20er-Großboot. Viermal Silber heißt somit die Bilanz der Deutschen Drachenboot-Damen in der Masters-Klasse.

Ulrike Rühl fasst die Ergebnisse kurz und knapp zusammen: Wir hätten nie gedacht, dass wir gegen die starken Teams von Russland und Ungarn eine Chance haben. Die sind im Kanu- und Drachenbootsport einfach ganz weit vorne. Wir konnten jedoch gut dagegenhalten, im Schlussspurt unseren Kopf ausschalten und noch die letzten Reserven mobilisieren, dass wir ganz weit vorne mitfahren konnten und in allen unseren Läufen den Silberrang erreicht haben.

1_Stolze-Ausbeute_Drachenboot-Europameisterschaft2019_MOSKAU_Ulrike-Rühl_1

Für Außenstehende sorgt immer wieder für Verwirrung, dass es im Drachenboot-Sport zwei Verbände gibt. Sowohl national als auch international.

Somit fand fast zeitgleich in Sevilla, Spanien die 18. EDBF Club-Crew Europameisterschaft statt. Lucas Kern, ebenfalls Vereinsmitglied des Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. vertrat Deutschland mit dem Team „Thunder Dragons“ in der 20er Premier-Open Drachenboot-Klasse. Gold auf 2.000m und zweimal Silber auf 200m und 500m ist die stolze Ausbeute.

5_Drachenboot-Club-Crew_Europameisterrschaft-2019_SEVILLA_Lucas-Kern_in-der-Mitte

Ebenfalls Ulrich Nopper vom Gießener Ruderclub HASSIA 1906 e.V. war in Sevilla. Er vertrat Deutschland in der Leistungsklasse „Senior B“ mit dem Team „Neckardrachen“ und wurde reich mit Edelmetall dekoriert. Im 20er Open-Boot (Männerboot) erlange er mit seinem Team Gold auf 200m und zweimal Silber auf 500m und 2.000m. Im 20er Mixed-Boot (Männer und Damen gemixt) gab es noch einmal Gold auf 500m.

Alle deutschen Mannschaften werden sich Ende September in Berlin-Grünau auf den Deutschen Drachenbootmeisterschaften wieder treffen. Diese werden dann gemeinsam von DKV und DDV ausgetragen. Auch das Sport-Drachenboot des Gießener Ruderclub HASSIA, die „Wilden Hassianer“ und erstmalig das Damenteam des Vereins „Wilde Lahnrosen“ werden in Berlin dabei sein.