Bootshaus unter Wasser!

Bedingt durch das große Unwetter am 29. Mai wurde unser Bootshaus erheblich beschädigt. Wassereintritte am Dach haben Teile des 1. Geschosses unter Wasser gesetzt und Schäden angerichtet. Auch im Erdgeschoss stand das Wasser.

Erste Hilfe gab es schon am Abend durch anwesende Sportler. Der Vorstand trat zu einer kurzen Sondersitzung zusammen. Der Sportbetrieb wird zunächst weitergehen können.

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Medallienregen bei der Pfingstregatta

23 Siege bei der 106. Gießener Pfingstregatta für den Gießener Ruderclub Hassia

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Bei der 106. Gießener Pfingstregatta waren Mitglieder der Hassia in allen Bereichen im Einsatz. Ohne die Hassianer in Regattaleitung, Regattabüro, Technik, Waage, Kasse, Starthelfer, Seitenrichter, Sicherheitskontrolle, Motorbootfahrer, Pressearbeit, VIP-Betreuung, Sprecher und Siegerehrung hätte die Regatta nicht durchgeführt werden können. Allen Helferinnen und Helfern gilt ein herzlicher Dank!

Einsatz für die Hassia zeigten auch die Helferinnen und Helfer an der an allen 3 Tagen gut besuchte Kuchentheke. Schließlich und nicht zuletzt waren Ruderinnen und Ruderer der Hassia am Start der Regatta. Insgesamt war die Hassia mit 23 Siegen der dritterfolgreichste Verein der Regatta.

In den offenen Leistungsklassen konnte Marc Weber seinen Sieg im Lahnpokal wiederholen, Silke Brand gewann im Frauen-Einer über 1.000 m am Samstag. Silke siegte darüber hinaus auch im Doppelzweier (mit Marina Warnke, GRG), im Frauen-Doppelvierer (Rgm. GRG und RG Wetzlar) sowie zwei Mal im Mixed-Achter der offenen Leistungsklasse.

Simon Baar und Fabian Kröber vertraten die Hassia im Team des Gießen-Achters. Die Mannschaft um Fabian konnte alle Rennen ihre gewinnen, sowohl die 1.000 m-Rennen am Samstag (Levermann-Preis) und Sonntag (Großherzogsachter), als auch die Sprintrennen im Sprintcup der Sparkasse (Sonntag) und den Hessen-Preis am Montag. Simon siegte darüber hinaus auch in einem Mixed-Achter und erruderte im Einer zwei zweite Plätze.

Marlon Welsch startet dieses Jahr erstmals in der Männerklasse U23. Seit kurzem rudert er mit Christian Heszler vom RC Nürtingen im Doppelzweier. Die neu formierte Mannschaft wollte die Pfingstregatta dazu nutzen, gemeinsame Rennerfahrung zu sammeln. Die Trainer hatten daher sowohl im Leichtgewichts- als auch im Schwergewichtsdoppelzweier gemeldet. Darüber hinaus ging Marlon auch im leichten Männereiner an den Start. Insgesamt konnte er bei sieben Starts sechs Siege für die Hassia erringen. Lediglich im schweren Doppelzweier der offenen Altersklasse musste sich die erst vor zwei Wochen von den Trainern zusammengestellte Mannschaft mit dem zweiten Platz zufriedengeben.

Im Masters-Männereiner der Altersklasse F traf Ernst Pawlowsky sowohl am Samstag als auch am Sonntag auf den sechs Jahre jüngeren Wolfgang Bernd vom Post Sportverein Koblenz. Auf seiner Hausstrecke konnte Ernst, der die Rennen aus der Vorbereitung auf das Masters-Championat heraus ruderte, seine Erfahrung ausspielen und an beiden Tagen einen nicht zu unterschätzenden Gegner kontrolliert besiegen.

Aus dem Kreis der Freizeitruderer nutzten Vanessa Dietz, Sarah Breitstadt, Robert Lang-Wallbott, Björn Weidenhaus, Marius Kurz und Dirk Heller die Gelegenheit zum Regattastart. Hier konnten zwar keine Siege errungen werden, jedoch wurden achtbare Rennen gerudert und technisch sauberes Rudern demonstriert. Im Mixed-Doppelvierer Gig mit Stm. komplettierte Dirk Heller kurzfristig die durch Krankheit dezimierte Mannschaft der Freizeitruderer. Bei der ersten gemeinsamen Fahrt fand man schnell einen Rhythmus und mit der erruderten Zeit hätte man in der anderen Abteilung auch Gegner hinter sich gelassen.

Die Riege der Hassia-Junioren wurde auf der Pfingstregatta von Maya Gelzenjeuchter, Florian Hilbert, Finn Schättler und Christian Knapp vertreten. Alle vier konnten sich in die Siegerlisten eintragen, wobei Finn und Florian am Montag über die Sprintdistanz ihren ersten Sieg im Doppelzweier und Finn auch im Einer errudern konnten. Maya hingegen gewann beide Einerrennen über die 1.000m Distanz, während sie sich im Sprintrennen am Montag einer Ruderin aus Frankfurt Oberrad mit weniger als 3/10 sec geschlagen geben musste. Christian gewann im Junioren-Doppelvierer der Altersklasse U19 mit Ruderkameraden von der GRG, während er sich in seiner eigenen Altersklasse U17 im Einer sowohl im leichten als auch im schweren Einer mit jeweils einer Sekunde Abstand auf das vor ihm liegende Boot geschlagen geben musste.

Carlotta Benz war dieses Jahr als „Leih“-Steuerfrau für auswärtige Vereine am Start. Sie konnte jedoch trotz Heimvorteil an den Steuerseilen nicht zur Siegesstatistik der Hassia beitragen, was aber sicher weder am Gewicht noch an mangelnden Steuerkünsten gelegen hat.

Carlotta Benz und Marlene Gelzenleuchter hatten die Lahn für sich bei der Jungfernfahrt des anlässlich der Pfingstregatta getauften Kinderzweiers „Emely Salzig“. Die beiden zeigten in dem in den Vereinsfarben weiß und rot lackierten neuen Boot aus der BBG Bootsmanufaktur Berlin eine gute Rudertechnik. Es wäre nicht verwunderlich, wenn diese Kombination im nächsten Jahr bei der 107. Gießener Pfingstregatta 2019 an den Start gehen würde.

Ergebnisse Pfingsten 2018

 

Günter Hoppe erringt seinen 400. Sieg

Nahtlos von der Frühjahrs-Langstrecke ging es am vergangenen Wochenene für Günter Hoppe vom Gießener RC Hassia über auf die

1000 Meter Renndistanz. Anlass bot die 84. Internationale Heidelberger Ruderregatta, zu der die Renngemeinschaft um Günter Hoppe,

ergänzt durch Udo Hild, Wolfgang Glock (beide Hellas Offenbach), Gerd Welker (Binger RG), Horst Paelzer (Rhenania Koblenz),

Klaus Opitz Kasteler RuKG), Dieter Norrenberg Germania Köln), Daniel Aron (Mainzer RG) und Stfr. Theresa Norrenberg (Germania Köln)

zu zwei Rennen im Masters-Achter der Altersklasse I (MDA 75 Jahre) gemeldet hatte.

Insgesamt hatten am Samstag für den Masters-Achter 7 Boote gemeldet, wobei aufgrund der verschiedenen Alterklassen in drei Abteilungen

gestartet wurde. Die hiesige Renngemeinschaft traf dadurch auf die jüngere Rgm. RC Rheinfelden/RC Hamm, wobei die älteren Masters eine Zeitvorgabe erhielten.

Unter idealen Bedingungen, kaum Wind und wenig Wellen auf dem Neckar, bot die Renngemeinschaft nach einem guten Start und sauberer Wasserarbeit auf der Strecke dem Achter aus Rheinfelden/Hamm wenig Gelegenheit, die Zeitvorgabe aufzuholen. Mit einer Bootslänge

Vorsprung wurde ein deutlicher Sieg herausgerudert.

Dieser Erfolg bedeutete gleichzeitig den 400. Sieg von Günter Hoppe für die Farben des Gießener RC Hassia.

Unter ebenfalls wettermäßig guten Bedingungen traf die Renngemeinschaft am Sonntag wieder auf den Achter aus Rheinfelden/Hamm.

Trotz des kurzfristig notwendig gewordenen Leihbootes von der RG Heidelberg konnte die Renngemeinschaft ein technisch sauberes Rennen fahren und den Erfolg vom Samstag wiederholen.

Marc Weber – Gold im Männer Einer A

Essen – eine weitere Leistungsbestimmung vor den Deutschen Meisterschaften in Ratzeburg war die Internationale Hügelregatta in Essen für Marc Weber. Der 21 jährige Hassia Skuller musste sich einem internationalen Feld in Männer A Einer stellen, obwohl er ja altersmäßig der jüngeren U23 Klasse angehört.

Über Vorläufe konnte sich Marc Weber für das Finale qualifizieren. Bei warmem sonnigen Maiwetter ging es dann im Finale im Acht-Boote Feld eine erste „Duftmarke“ zu setzen.  Von Anfang an ließ Weber keine Zweifel am Siegeswillen und legte nach einem Blitzstart seinen gelben Einer in Front vor den Rest des Feldes. Nach 500 Metern lag der Butzbacher mit 1:53 Minuten gut zwei Sekunden vor seinem Verfolger Julius Peschel vom DRC Hannover und dem Tschechen Stephan Havlicek. Die nächsten 500 Meter kontrollierte Weber bereits das Feld und ging zur Streckenhälfte gut fünf Sekunden vor seinem Verfolger aus Hannover über die Zeitmesseung. Souverän kontrollierte der Gießener Hassia Ruderer nun die Acht Boote Konkurrenz auf der Internationalen Regattastrecke auf dem Essener Baldeneysee. Zwischenspurts wurden abgewehrt und die gut anderthalb Bootslängen gab Weber auch bis ins Ziel nicht ab. Gold gab es am Siegersteg in Essen für den Hassianer.

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Sparkasse Gießen unterstützt Hassia Jugendarbeit

Gießen, 7. Mai 2018

Die Sparkasse Gießen gehört im Landkreis und in der Stadt Gießen zu den bedeutendsten Förderern des Sports. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Unterstützung der Nachwuchsarbeit in Vereinen und Leistungszentren. Aus diesem Anlass vergab Ilona Roth, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Gießen, eine Spende über 1.000 Euro an den Ruderclub Hassia 1906 e. V. Gießen. Aus dem Vereinsvorstand nahmen Steffen Kohlitz und Norbert Bach diese Zuwendung im Rahmen einer Trainingsstunde gerne entgegen.

„Seit vielen Jahren fördern wir den Ruderclub Hassia, und freuen uns darüber, dass hier auch die Nachwuchsförderung groß geschrieben wird.  Die Trainings- und Wettkampfgemeinschaft bietet Jugendlichen gute Möglichkeiten die eigenen Fähigkeiten auszubauen. Das unterstützen wir gerne“, erklärte Ilona Roth.

Die Jugendarbeit gehört seit jeher so selbstverständlich zum RC Hassia, wie das Wasser zur Lahn. Derzeit sind knapp 60 Mitglieder im Kinder- und Jugendalter. Das sportliche Angebot umfasst das komplette Leistungsspektrum eines Ruderbetriebs, angefangen von der Grundausbildung im Kinderrudern bis hin zu einem leistungssportlichen Ansatz im Jugendbereich.

Erste Berührungspunkte mit dem Rudersport erhalten viele Kinder und Jugendliche über Ferienpassaktionen der Stadt Gießen und Kooperationsprojekte mit Gießener Schulen. Andere Kinder setzen die Familientradition fort und rudern inzwischen in dritter Generation bei der Hassia.

Seit 2015 gibt es hier auch ein Jugenddrachenboot. 20-25 Kinder und Jugendliche im Alter von 10-18 Jahren treffen sich dazu einmal wöchentlich, um gemeinsam zu paddeln. Bei diesem breitensportlich orientierten Angebot stehen neben dem Spaß an der Bewegung vor allem auch die Förderung von Teamfähigkeit und Miteinander im Vordergrund.

Sowohl im Ruder- als auch im Drachenbootbereich werden regelmäßig Wettkämpfe besucht. Aber auch fernab des Wassers gibt es attraktive Angebote für die Kinder- und Jugendlichen, wie zum Beispiel die für diesen Herbst geplante Sport- und Kulturfreizeit in Schwerin.

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Langstreckenregatta Frankfurt

In 2018 starteten 4 Masters der Hassia auf der 6 km-Langstrecke am 1. Mai in Frankfurt.

Die anfänglich noch kühle, aber trockenen Witterung sorgte für gute Ruderbedingungen, und mit zunehmendem Regattaverlauf wärmte die Sonne immer mehr, sodaß viele RudererInnen bei Kaffee und Kuchen oder Grillwürstchen bei Biergartenstimmung  bis zur Siegerehrung anwesend waren.

Dazu muss man aber auch wissen, daß erst bei der Siegerehrung das Ergebnis bekannt gegeben wird, die Spannung also hoch bleibt.

Die ersten Starter waren Dirk Heller und Ernst Pawlowsky, die in Renngemeinschaft mit Hilko Koch vom Crefelder RC und Wolfdietrich Jacobs sowie Stm. Wolfgang Gosda ( beide Karlsruher RK Alemannia ) im Gig-Doppelvierer der Altersklasse F ( Mindestdurchschnittsalter 60 J. ) starteten. Dirk passte seinen Schlag gut der ansonsten ja etwas älteren Mannschaft an und das Ergebnis war ein Sieg vor den beiden gegnerischen Booten, wenn auch eine gute Renngemeinschaft aus Offenbach und Berlin nur 8 Sekunden zurück lag.

Ohne Gegner, jedoch gegen die Zeit mußte Günter Hoppe mit seinen Mitruderern, eine Rgm. aus Offenbach, Gießen, Bingen, Koblenz, Mainz und Mainz-Kastell, im Achter der AK H ( MDA 70 J. ) antreten, und sie schafften nicht nur die Zeitvorgabe gut, sondern waren auch etwa 1,5 Minuten schneller als der Sieger in der jüngeren AK G ( MDA 65 J. ).

Werner Kolb startete zweimal in Rgm., einmal im Männer-Achter der AK D ( MDA 50 J. ) zusammen mit Limburger und Würzburger Ruderern, doch konnte man da den Sieger nicht ernsthaft gefährden. Besser sah es dann im mixed-Achter der AK E ( MDA 55 J. ) zusammen mit Limburger RuderernInnen aus, bei dem die Zeitvorgabe und damit der Sieg erreicht wurde.

Am Ende der Regatta ging Ernst Pawlowsky dann ein zweites Mal im mixed-Doppelvierer der AK E ( MDA 55 . ) an den Start. Wieder mit Wolfdietrich Jacobs waren noch Roswitha Wolken vom WSV Meppen und Antje Brückner von der Kettwiger RG mit im Boot, an den Steuerseilen saß wieder Wolfgang Gosda. Auch in diesem Rennen konnte die Mannschaft das zweitplatzierte Boot mit 21 Sekunden Vorsprung auf Abstand halten und siegte eindeutig.

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