Jahresabschlussfeier 2017

Ein gut gefüllter großer Saal im Bootshaus des Ruderclub Hassia 1906 e.V. mit Mitgliedern aus allen Altersgruppen präsentierte sich zur alljährlichen Jahresabschlussfeier. Die Veranstaltung ist seit Jahren gut besucht – so auch dieses Jahr.

Die Moderation von Anne Andersen, Eric Baumann und Kai Frenzel führte durch die Saisonhöhepunkte aller Sportbereiche und das hatte natürlich einiges zu bieten. So haben die Drachenboot Teams und Ruderer der Hassia etliche Regatten in allen Alters- und Leistungsklassen besucht – mit Erfolg. Die Ehrungen nahmen somit einige Zeit in Anspruch, auch wenn das Programm etwas straffer geführt wurde – so sollten doch die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler präsentiert werden.

Dass die Hassia immer noch einen „Generationenvertrag“ mit allen Mitglieder versucht einzugehen wurde dann bei den Ehrungen langjähriger Mitglieder deutlich. So wurde Silke Nopper für 15 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Gerd Albach brachte es auf stolze 50 Jahre, die mit DRV Ehrennadel ausgezeichnet wurden. Doch die Grenzen waren mit 50 Jahren nicht nach oben begrenzt. Ganze 60 Jahre ist Bernhard Zirkler in der Hassia. Er führte selber kurz aus, dass er als kleiner Junge in diesem Verein aufgewachsen ist und mit 10 Jahren „endlich“ Mitglied wurde. Er lobte die Vereinsarbeit und die beeindruckende Präsenz von Jugendlichen an diesem Abend. Rekordhaltern mit 70 Jahren Mitgliedschaft ist Erika Schmidt, sie erhielt die goldenen Ehrennadel mit zwei Brillianten des Ruderclubs. Die 91 jährige rüstige Dame erzählte über den Weg zur Hassia, der im Jahr 1947 begann, nachdem die Familie in den Kriegswirren von Ostpreußen nach Gießen kam, sie hatte bereits in Königsberg das Rudern gelernt. Trotz ihrer kurzen Ruderkarriere blieb sie dem Verein immer treu. Die Hassia Gemeinde war angetan und applaudierte.

Für über 25 Jahre Vorstandstätigkeit gab es die silberne Ehrennadel des Landessportbunds für den langjährigen Rechner Manfred Rüger, der seine Auszeichnung von Rainer Volk (Sportkreis) entgegennahm.

 

 

 

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Fari Cup in Hamburg gutes Gewässer für Ernst Pawlowsky

Schönes ruhiges Herbstwetter bei leichtem Sonnenschein, 12 Grad und wenig Wind – Hamburg bot an diesem Wochenende eine gutes Panorama und perfekte Außenbedingugen für die Langstreckenregatta Fari Cup, die zum 26. mal ausgefahren wurde. 

Ernst Pawlowsky ließ es sich auch dieses Jahr nicht nehmen auf die 4200 Meter lange Strecke zu gehen. In der Renngemeinschaft Gießener RC ‚Hassia’/ARC Würzburg/WSV Meppen/Lübecker FRK 94  mit Roswitha Wolken , Andreas Holz, Ernst Pawlowsky , Margret Schedeit und Steuerfrau Vera Pawlowsky ging es im Mixed GIG Doppelvierer MDA 60 Jahre darum den Konkurrenten von Bremer RC Hansa auf Distanz zu halten. MIt 18:24 Minuten gab es am Ende einen Sieg mit gut einer halben Minute Vorsprung vor dem Boot aus der Weserstadt. Glückwunsch!